Zeitumstellung - und die innere Uhr geht nach!

Wer hat an der Uhr gedreht? Es ist wieder soweit: Am Sonntag, 28. Oktober 2018, werden die Zeiger der Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt; wir bekommen endliche diese eine Stunde zurück, die uns im März stibitzt worden ist. 

Warum muss die Sommerzeit ihren Winterschlaf antreten?

Eingeführt wurde das Wechselspiel in Deutschland im Jahr 1980; möglicherweise war man nachhaltig beeindruckt von der Ölkrise 1973 und voller Hoffnung, mittels Sommer- und Winterzeit das Tageslicht besser nutzen und dadurch Energie einsparen zu können. Diese Hoffnung hat sich freilich nicht erfüllt – genauso wenig wie sie sich im Jahr 1919 (da hat man nach drei Jahren die Sommerzeit wieder abgeschafft) erfüllt hat; schon damals kam man zu dem Schluss, dass Zeit und Energie, wie man es auch dreht und wendet, sich nicht sparen lassen – zumindest nicht durch ein Umstellen der Zeit. Gewisse Auswirkungen kann man der Zeitwechselei aber nicht absprechen. So steigen laut Statistik die Frequentierung der Arztpraxen, Schlafmittel- und Antidepressiva-Konsum sowie die Unfallhäufigkeit gewöhnlich unmittelbar nach dem Umstellen leicht an. Dem regelmäßigen Wechsel verdanken wir es auch, dass man in den zweifelhaften Genuss eines dem „Jetlag“ ähnlichen Zustandes kommen kann, ohne auch nur einen Fuß in ein Flugzeug setzen zu müssen – unsere biologische Uhr (und die der Tiere) wird jetzt „frei Haus“ irritiert. Die lässt sich nicht abrupt manipulieren, sondern synchronisiert sich langsam, mithilfe der sukzessiven Veränderung der Lichtverhältnisse, mit der aktuellen Jahreszeit. Der Schlaf-Wach-Rhythmus, unser biologischer Taktgeber, der Prozesse wie die Körpertemperatur, Puls und Blutdruck, die Verdauung und andere Stoffwechselvorgänge steuert, kann dadurch empfindlich gestört werden. Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Müdigkeit, Gereiztheit, Kreislauf- oder Verdauungsprobleme können, bis der Körper sich wieder angepasst hat, daraus resultieren.

Wie können wir unserer inneren Uhr bei der Neujustierung helfen?
 
  • Wenn es sich einrichten lässt, sollte man „einen Gang tiefer schalten“. Wichtige Termine, lange, anstrengende Autofahrten, andere Unternehmungen, welche unsere volle Konzentration erfordern, sollten besser nicht unmittelbar nach der Zeitumstellung geplant werden.
  • Das Einschlafen kann übergangsweise natürlich unterstützt werden durch Kräuter wie Hopfen, Melisse oder Baldrian (in Tee, Tropfen- oder Tablettenform).
  • Jetzt, im Winterhalbjahr, kann möglicherweise auch ein Mangel an Vitamin D für unsere Unpässlichkeiten mitverantwortlich sein.
 
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